Riot nach Schanzenfest

Hamburg 4/5 Juli 2009

Linksautonome und Polizei haben sich in der Nacht zum Sonntag über Stunden heftigen Straßenschlachten geliefert. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit eskalierte die Situation, als Autonome Böller zündeten, Flaschen auf Polizeibeamte warfen und ein Dienstfahrzeug der Polizei in Brand setzten. Die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer ein. Im Verlaufe der Auseinandersetzungen wurden auf beiden Seiten Menschen verletzt. Eine bislang unbekannte Zahl von Randalierer wurde vorläufig festgenommen.

Hunderte Randalierer haben sich in der Nacht zum Sonntag im Schanzenviertel heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Bei den stundenlangen Zusammenstößen gingen die Einsatzkräfte mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor, die immer wieder brennende Barrikaden errichten und Beamte mit Flaschen und Feuerwerkskörpern angriffen. „Der Bewurf war äußerst massiv“, sagte Polizeisprecher Ralf Meyer. Das „Agressionspotenzial“ der Randalierer sei höher gewesen als in den vergangenen Jahren. Nach dem sogenannten Schanzenfest kommt es in Hamburg seit Jahren zu Ausschreitungen.

Zahlreiche Randalierer seien fest- oder in Gewahrsam genommen worden, sagte Meyer. Wie viele, konnte er zunächst nicht sagen. Die Randalierer hätten bei einer Gelegenheit Molotowcocktails geworfen und vor einer Polizeiwache in der Nähe des Schanzenviertels einen Streifenwagen mit Leuchtkugeln in Brand geschossen. Zwei verletzte Polizisten seien mit Schnittwunden und Prellungen in Krankenhäuser gebracht worden. Mehrere weitere Beamte wurden leicht verletzt. Über verletzte Randalierer gab es zunächst keine Informationen.

Bis in die Nacht kam es insbesondere am Pferdemarkt in der Nähe des Schanzenviertels zu heftigen Konfrontationen. Vermummte deckten Wasserwerfer und andere Einsatzfahrzeuge der Polizei dort mit einem Regen aus Flaschen und anderen Wurfgeschossen ein. Immer wieder zogen Demonstranten Bauzäune, Müllcontainer und andere Gegenstände auf die Straßen und zündeten sie an. Die Polizei setzte Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug ein, um die Barrikaden zu beseitigen. Meyer: „Die Lage hat sich über Stunden gar nicht richtig beruhigt.“

Begonnen hatten die Ausschreitungen gegen 22 Uhr, als Polizisten während des Schanzenfest nach eigenen Angaben mit Feuerwerkskörpern und Flaschen beworfen wurden. Unterstützt von fünf Wasserwerfern räumten Beamte innerhalb weniger Minuten das Straßenfest vor dem Autonomentreff „Rote Flora“. Polizisten drängten die nach Meyers Angaben überwiegend aus der Autonomenszene stammenden 900 bis 1000 Randalierer sowie zahlreiche Passanten und Schaulustige in einen benachbarten Park und in Nebenstraßen ab. Dort kam es in der Folge immer wieder zu Zusammenstößen. Die Polizei ging wiederholt mit Wasserwerfern gegen Gruppen von Demonstranten vor, aus denen heraus die Polizei mit Flaschen beworfen und oft lautstark beschimpft wurde.

Quelle: Abendblatt

Aufstand in Jugendknast

Berlin 5 Juli 2009

Gestern Abend kam es im Untersuchungshaftknast für Jugendliche am Kieferngrund in Berlin-Lichtenrade zu einer Revolte, bei welcher Teile der Einrichtung zu Bruch gingen und auch Feuer gelegt wurde. 15 Gefangene sollen gegen 19.30 Uhr begonnen haben in ihren Zellen Einrichtungsgegenstände zu zerstören, sowie auch die Verglasung der Fenster. In einer Zelle wurde Feuer gelegt. Alle anderen der insgesamt 65 Jugendlichen beteiligten sich, indem sie Lärm verursachten. Erst durch den Einsatz von Bullen wurde die Ruhe und Ordnung im Knast wiederhergestellt.
Die Knastschergen und die Justizsenatorin behaupten das Wetter sei der Hauptgrund für den Ausbruch des Aufstands gewesen. Das schwüle Wetter soll die Gemüter erhitzt haben, um ihren Frust darüber abzureagieren, sei die Anstalt demoliert worden sein. Als weitere Grund wurde die „sehr enge Personalsituation“ erwähnt. Aber die wahren Gründe warum Personen, die sich mit den ihnen zu Verfügung stehen Mitteln gegen diese Gesellschaft der Ausbeutung und Unterdrückung zur Wehr setzen, weggesperrt werden bleiben ungenannt. Dazu der Frust der täglichen Monotonie und Routine, welche dazu beitragen soll, um die Eingesperrten zu brechen und zu zähmen und sie auf ein strebsames Leben in der täglichen Routine des Arbeits- und Ausbeutungsprozesses vorzubereiten.
Aber klar, warum steigt die Zahl der Menschen, die in den Knästen weggesperrt wird, wo doch die Kriminalitätsstatistik, die vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde, wieder gezeigt hat, dass die Kriminalität abnimmt. Am Mittwoch findet der Baubeginn für den neuen Knast in Großbeeren – JVA Heidering – statt, welche die Berliner Knäste entlasten soll.
Unsere Aufgabe sollte es sein Knast und alle weiteren Mechanismen und Mittel, die uns die Freiheit nehmen und uns am Leben hindern, zu thematisieren und im täglichen Kampf gegen die bestehenden Verhältnisse anzugreifen. Dieses Thema darf nicht das Thema von ein paar wenigen SpezialistInnen sein, sondern muss das von uns allen sein, da wir alle davon betroffen sind.
Unsere Solidarität gilt den Revoltierenden in den Berliner Knästen. Wir hoffen auf einen heißen Sommer, so dass in allen Knästen Revolten ausbrechen und es wieder eine Vielzahl neuer Baulücken gibt.

Freiheit für alle Gefangenen!
Knäste zu Baulücken!

Quelle: abc-berlin

9 Autos abgefackelt

Hamburg 2 Juli 2009

Eine Brandserie hat am frühen Donnerstagmorgen in Hamburg Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Im Minutentakt waren zwischen 3 Uhr und 3.10 Uhr über das Stadtgebiet verteilt an sechs verschiedenen Orten insgesamt neun Autos in Flammen aufgegangen. Bei den durch Unbekannte verübten Brandanschlägen ist ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstanden. Bis auf einen Fall hätten die Täter immer hochwertige Fahrzeuge angezündet. Darunter auch einen Wagen der Werbeagentur Jung von Matt. An der Straße Durchschnitt (Rotherbaum) stand ein Mercedes des Unternehmens in Flammen. Bereits 2005 hatten Unbekannte einen Anschlag auf das Auto des Werbers Holger Jung vor dessen Villa in Harvestehude verübt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Bränden um politisch motivierte Straftaten handelt. Die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes nahm die Ermittlungen auf.

An einem Tatort im Stadtteil Othmarschen hat das Feuer von einem Fahrzeug auf ein nebenstehendes Haus übergegriffen, in dem zu diesem Zeitpunkt zwei Erwachsene und zwei Kinder schliefen. Laut Polizei zerplatzen die Fensterscheiben bis hoch zum ersten Stock, verletzt wurde aber niemand.

Ob es sich bei den Brandstiftungen möglicherweise um die Taten von sogenannten Autonomen im Vorfeld des Hamburger Schanzenfestes handelt, das am kommenden Sonnabend startet, ließ die Polizei offen. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es. Bei dem Straßenfest war es im vergangenen Jahr zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen linksgerichteten Randalierern und Polizisten gekommen.

Quelle: Abendblatt

Vier Bundeswehrfahrzeuge abgefackelt

Ulm 29 Juni 2009

In der Nacht zum 29. Juni haben Unbekannte auf dem Gelände eines Autohauses in Ulm vier Bundeswehrfahrzeuge angezündet. Die Autos müssen verschrottet werden.
Drei Bundeswehr-Geländewagen und ein Bundeswehr-Transporter gingen in den frühen Morgenstunden des 29. Juni in Flammen auf. Bis die Feuerwehr anrückte, war es bereits zu spät. Drei Fahrzeuge brannten völlig aus, das vierte Auto wurde schwer beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei mindestens 150.000 Euro.

Die Polizei suchte vergeblich nach den Tätern. Sie ist darauf bedacht, dieser antimilitaristischen Aktion keine größere Öffentlichkeit zukommen zu lassen, um Nachahmungen zu verhindern. In den vergangenen Monaten sind wiederholt Fahrzeuge der Bundeswehr und der Bundeswehr-Logistik durch Brandsätze sabotiert worden. Erinnert sei nur an den spektakulärsten Fall in Dresden, dem insgesamt 42 Militärfahrzeuge zum Opfer fielen.

Antimilitaristische Aktionen gegen die Bundeswehr in der Bundesrepublik wachsen stetig an, seit sich das deutsche Militär mehr und mehr an Auslandseinsätzen beteiligt. Die Sabotage von Kriegsgerät sei eine angemesse Protestform in diesen Zeiten, erklärte eine Aktivistin der hessischen Friedensbewegung gegenüber Indymedia. Der Bundestag beschließt - gegen den mehrheitlichen Willen in der Bevölkerung - die weitere Ausweitung von Kriegseinsätzen. Am heutigen Donnerstag geht es um den Einsatz von Awacs-Jets, die in Geilenkirchen bei Aachen stationiert sind. Die parlamentarische Mehrheit für diesen NATO-Einsatz ist sicher.

In der Friedensbewegung macht anlässlich der Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge die Parole die Runde: "Was in Deutschland brennt, kann in Afghanistan keinen Schaden mehr anrichten."

Quelle: Indymedia

Presse: Brandstifter bekennen sich zu Anschlag

Brandanschlag auf Baustelle für Luxuswohnungen

Berlin 29 Juni 2009

Eine Erklärung die uns zugeschickt wurde:

"die actionweeks sind vorbei - doch die kämpfe gegen luxusbauten, raussanierungen, leerstand und vertreibung gehen weiter.

in der richard-sorge-strasse haben wir in der letzten nacht durch feuer den preis für ein bauvorhaben für luxuswohnungen in die höhe getrieben.

in den letzten wochen hat sich wieder einmal gezeigt, was berlins antwort auf selbstorganisierung und die aneignung von öffentlichem raum und leerstehenden häusern ist. durch staatliche gewalt wurden alle ansätze von unkontrollierbaren, neu entstehenden "freiräumen" sofort platt gemacht und beteiligte menschen mit repressalien überzogen. so wurden jeweils zwei besetzte häuser und freiflächen
bereits nach wenigen stunden geräumt und die geplante besetzung des ehemaligen flughafens tempelhof durch 1400 bewaffnete bullen verhindert.
das die reaktion der stadt so ausfällt, verwundert uns nur wenig, denn es ist klar, dass jeder ort wo subversives leben entsteht ein stachel im arsch des sogenannten gentrifizierungsprozesses darstellt und zu einem investorenfeindlichen klima beiträgt.
da bereits diese formen des politischen protestes im keim erstickt werden, werden wir vermehrt zum gegenangriff übergehen und dadurch die besitz- und machtverhältnisse in frage stellen. der senat scheint an einer eskalation dieses konfliktes interessiert zu sein: Bitte, wir sind dabei!

gegen eine innenstadt der bonzen
kapitalismus abwracken
feuer und flamme für berlin

autonome gruppen"

Presse: Morgenpost-Ticker

Auto mit Thor-Steinar Aufkleber entglast

Berlin 28 Juni 2009

Folgende Mail erreichte uns:

"friedrichshain nazifrei !
In der nacht zum 28. juni erreichte uns ein Hinweis aus der Bevölkerung, dass in der liebigstraße nazis unterwegs seien. Dort entdeckten wir dann einen Vw Golf aus dem Elbe - Elsterkreis vor der Hausnummer 8. Er war mit mehreren Thor-Steinar Aufklebern als Nazi Infrastruktur erkennbar. Deshalb haben wir die Scheiben eingeschlagen. Auch wurde nach Anwohnerangaben später ein heranfahrender Streifenwagen von einem Stein getroffen.
Clean your city - Mobiles Antifa Kommando"

Farbe und Steinen gegen Stadtvilla

Berlin 28 Juni 2009

Folgende erklärung wurde uns zugeschickt:

"In der Lohmühlenstrasse im Berliner Bezirk Treptow entsteht eine neue Stadtvilla. Zuvor war das Gelände ein Teil des Naherholungsgebietes am Kanal und jetzt verschwindet wieder ein Stück des Lebensraumes der AnwohnerInnen zu Gunsten von Spekulanten und Investoren. Und weitere Villen sind in Planung, wie der Bebauungsplan vorsieht. Die Folgen für den angrenzenden Kiez werden Mietsteigerungen, Luxussanierungen und die darauffolgende Vertreibung von einkommensschwachen AnwohnerInnen sein..

Um unseren Unmut gegenüber solchen Bauprojekten und der Stadtumstrukturierung im Sinne der kapitalistischen Verwertungslogik sichtbar zu machen, haben wir diese Stadtvilla in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni mit Farbe und Steinen angegriffen.

Wir bleiben alle!"

Grafitti gegen Massentierhaltung

Alt Tellin 28 Juni 2009

In Mecklenburg Vorpommern soll noch dieses Jahr Europas größte Ferkelfabrik gebaut werden. Doch es regt sich Widerstand: Feldbesetzungen in Südamerika, wo Tierfutter auf einer Fläche von ganz Deutschland und den Niederlanden zusammen mit fatalen Folgen für die Landbevölkerung angebaut wird; Widerstand von Umweltgruppen und KlimaaktivistInnen; Widerstand von aus der Tierrechtsbewegung; Widerstand von Bürgerinitiativen gegen die Auswirkungen auf AnwohnerInnen; Und jetzt auch: Farbanschläge gegen die Bar des Bürgermeisters von Alt Tellin (MV), der als Wegbereiter für Europas größte Ferkelzuchtanlage gilt.
Es gibt viele Gründe, Widerstand gegen den Bau von Europas größter Ferkelzuchtanlage durch den niederländischen Investor Straathof zu leisten. Denn hier zeigen sich die Mechanismen von Demokratie und Kapitalismus:
Hier werden Mensch, Tier, und Umwelt global Ausgebeutet, um Profit für wenige zu erzielen. Diejenigen, die direkt von solchen Massentierhaltungsanlagen, dem Tierfutteranbau, der Gülleverseuchung und der Klimakatastrophe betroffen sind, werden übergangen.
Diese Ausbeutung ist global. Es ist an der Zeit, solidarisch und international einen radikalen Widerstand gegen solche Anlagen aufzubauen. Denn geplant ist nicht nur diese Anlage, sondern ein ganzes Konzept von Massentierhaltungsanlagen in Ostdeutschland und darüber hinaus.

In der Nacht von Freitag auf Samstag sollen nun Unbekannte die Storchenbar des Alt Telliner Bürgermeisters mit dem Schriftzug: "Verschwinde Straathof! Kommt die Anlage, kommt Krieg!" verziert haben. Das Grafitti hat medial einige Aufmerksamkeit erzielt - der Nordkurier berichtete am 30. Juni. Der Bürgermeister Frank Karstädt gilt als Wegbereiter für den Bau des Massentierhaltungsbetriebes. Er vermutet nun hinter dem Farbanschlag SympatisantInnen der lokalen Bürgerinitiative gegen die Ferkelzuchtanlage "Leben am Tollensetal". Diese weist die Vorwürfe zurück: „Das entspricht nicht unserer Lebensart und ist nicht unsere Vorgehensweise“, so Günter hegwald, BI Mitglied und Gemeindevertreter.

Quelle: Indymedia

Schanzenviertel: 37 Scheiben eingeschlagen, Rauchbomben gezündet

Hamburg 25 Juni 2009

Vermummte randalieren im Schanzenviertel

In der Nacht zu Donnerstag hat eine Gruppe von 15 Vermummten insgesamt 37 Schaufensterscheiben von zwei Geschäften und einer Werbefirma zerstört. Der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Euro. Die Täter warfen die Fensterscheiben mit Steinen ein oder zerschlugen sie mit schweren Hammern. Zeugen gaben später an, dass die Täter Rauchbomben
zündeten und dann in den Hinterhof eines Hauses an der Schanzenstraße flüchteten. Die Polizei leitete eine Sofortfahndung nach den Tätern ein. Der Hinterhof des Hauses an der Schanzenstraße wurde durchsucht, die Täter wurden nicht gefasst.

Die Polizisten stellten einen Hammer, diverse Steine sowie zwei Rauchbomben sicher. Die Polizei geht bei der Tat von einem politisch motivierten Hintergrund aus. Die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Abendblatt

Angriff auf Job-Center

Mannheim 24 Juni 2009

In der Nacht von Montag auf Dienstag haben wir das zentrale Job-Center in Mannheim mit Steinen angegriffen. Mehrere Scheiben wurden beschädigt und zerstört. Mit dieser Aktion wollen wir Widerstand gegen die Repression, die von dieser Behörde gegen Arbeitslose ausgeht, leisten. Wir erklären uns solidarisch mit allen Arbeitslosen und von Entlassungen Betroffenen. Nachahmung ist sehr erwünscht. Beteiligt euch am Widerstand!

Für ein Ende von Repression! Für Freiheit und die sozialistische Weltrevolution!

Initiative Job-Center Schließen

Quelle: Indymedia

Brandsatz gegen Rohbau

Berlin 22 Juni 2009

Zum Ziel autonomer Hass-Attacken wurde am vergangenen Wochenende auch ein im Rohbau befindliches Wohnhaus an der Thaerstraße/Ecke Zur Börse in Prenzlauer Berg. Es wurde in der Nacht von Freitag zu Sonnabend von einem Brandsatz getroffen. Nur die Geistesgegenwart der Nachbarn und das schnelle Eintreffen der Feuerwehr verhindert ein Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Objekt. [...]

Quelle: Polizei zählt 116 Straftaten während der "Action Weeks"

Molotow against the shells of an unfinished house

Berlin, 22 of June 2009

Also the shells of an unfinished house located in the Thaerstr./Zur Borse, Prenzlauerberg, have been object of the hatred of the autonomen. The house has been met by a molotow in the night from friday to saturday. Only the readiness of the neighbors and fast presence of the fire brigade could prevent that the flames would extend to the complete house (...)

Source: Berliner Morgenpost

Steine gegen Bankfiliale

Berlin 21 Juni 2009

Eine großflächige Fensterfront einer Bankfiliale in Buch wurde heute früh durch Steinwürfe beschädigt.
Gegen 7 Uhr alarmierte ein Angestellter der Bank die Polizei in die Wiltbergstraße, nachdem er an mehreren Stellen Schäden an der Verglasung und Farbschmiererein festgestellt hatte. Die Beamten fanden faustgroße Pflastersteine auf dem Gehweg. Da eine politische Motivation derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz zunächst die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei-ticker

Stones against a bank

Berlin, 21 of June 2009

A big window of a bank sited in Buch has been damaged in the early hours of today. A worker of the bank called the cops after having seen how on several spots there have been damages done at the windows and also graffitis have been left behind. State security investigates.

Source: Polizei Ticker

Farbe und Steine gegen Neubau

Berlin 21 Juni 2009

offenbar in der letzten nacht gab es einen angriff auf den neubau fehrbelliner straße 90, gleich am teutoburger platz.
die fassade ist deutlich mit bunten farbspritzern eingedeckt, und einige fenster sind kaputt.

Das Bauvorhaben ist äußerlich zwar fertig gestellt, der Innenausbau scheint aber noch im Gange zu sein. Jedenfalls ist der Eingangsbereich noch abgesperrt, offenbar wohnt noch niemand da drin. Die Marktingseite im Netz gibt allerdings an, dass alle acht Wohnungen und die zwei Gewerbeeinheiten bereits verkauft oder zumindest reserviert seien. Um Mietwohnungen handelt es sich also definitiv nicht, und billig wird es auch nicht gewesen sein. Preise sind jedoch nicht angegeben. Die EntwicklerInnen von der UmBauBüro UBB GmbH & Co. KG um die Architektin Farid Scharabi scheinen immerhin großen Wert darauf zu legen, dass es sich um ein Niedrigenergiehaus handele. Neue vermögende Öko-Mittelschicht also?

Quelle: Aktionstageticker, leute-am-teute.de

Color and stones against a building in construction

Berlin, 21 of June 2009

Clearly there has been an attack last night against a building in construction sited in the fehrberlinnerstr. 90, close to teutoburger platz. The facade is clearly decorated with colorful stains and a few windows are smashed.

Source: aktionstageticker, leute-am-teute.de

Brandanschlag auf Ordnungsamt-Fahrzeuge

Berlin 19 Juni 2009

Eine Erklärung die uns zugeschickt wurde:

"Repression gegen Ordnungsamt Reinickendorf
Berlin während der Actionweeks – die Stadt tritt uns mit einem Großaufgebot an Sicherheitskräften entgegen. Doch der Kampf für Freiräume bezieht sich nicht nur auf linke Nischen und wir sind auch nicht die einzigen gegen die die Herrschenden den sozialen Krieg führen.
Der tägliche Kampf Berlins gegen Obdachlose, Junkies, Hüttchenspieler, Roma oder Parkbesucherinnen erfüllt uns mit Abscheu. Immer mit dabei das Ordnungsamt, Sinnbild eines Obrigkeitswahns den Deutsche seit der NS Zeit kultiviern. Wie sonst ist der Haß auf Roma zu erklären, egal ob diese vor Cafes Musik machen, betteln oder Scheiben putzen, immer wird gehetzt, immer wird “eingeschritten”.
So wie im Görlitzer Park, wo auch das Ordnungsamt historischen Kontinuitäten folgend, “Zigeuner” vertrieb. Das Ordnungsamt trifft meisten auf die, die leichter aus öffentlichen Freiräumen zu verdrängen sind:
migrantische Familien beim Grillen, Omas mit Hund, Radfahrer, alle sollen sich verpissen damit Berlins Grünanlagen sauber sind. Deshalb haben wir die Actionweeks zum Anlass genommen, die Bewegungsfähigkeit des Ordnungsamts Reinickendorf einzuschränken. Zwei ihrer Fahrzeuge haben wir in der Nacht zum 19.Juni angezündet. Reinickendorf gehört mit Spandau und Neukölln zu den repressivsten Bezirken, was das Leben auf der Strasse betrifft.
Wir fordern die Freilassung aller Menschen, die während der Actionweeks verhaftet wurden, ebenso aller Gefangenen vom 1.Mai und auch aller anderen Menschen, die gegen ihren Willen irgendwo festgehalten werden!
Ordnungsamt auflösen! Autonome in Bewegung"

Arson attack against vans of the Ordnungsamt

Berlin, 19 of June 2009

A claim which reached us:

„Repression against the Ordnungsamt Reinickendorf
Berlin during the actionweeks – the city responds to us with a big apparatus of security forces. But the struggle for freespaces is linked not only to lefty niches and we are also not the only ones who undertake social war against the ones in power.
The daily struggle of Berlin against junkies, homeless people, Romas or park's visitors fill us with repulsion. Always involved remains the Ordnungsamt, symbol of a certain authority mania cultivated by the Germans since the nazi times.
Otherwise, how should one explain the hatred towards Romas, no matter if they play music in front of some bars, beg or clean windows, one will always stir up hatred, one will always „take action“.
Like in Görlitzer Park, where also the Ordnungsamt, following an historical continuity, kicked out the „gipsies“. The Ordnungsamt act mostly against the ones who are easy to be displaced from public freespaces: migrant families who are making a barbecue, granmas with their dog, bike riders, all of them should get the fuck out so that Berlin's parks remain clean. Therefore we took the actionweeks as an opportunity for reducing the movement capabilities of Reinickendorf's Ordnungsamt. We arsoned two of their vans in the night to the 19 of June.
Reinickendorf is one of the most repressive districts, together with Spandau and Neukölln, for what concerns life on the streets. We want the freedom of all the ones who have been arrested during the actionweeks, as also for the prisoners of the First of May and all the other ones, who are being kept anywhere against their will!
Dissolve the Ordnungsamt! Autonomen in movement“

Porsche brannte

Berlin 19 Juni 2009

In Treptow brannte heute früh ein Auto. Zivilbeamte entdeckten gegen 2 Uhr 15 das Feuer an dem „Porsche“, der an der Straße Am Treptower Park abgestellt war. Der Brand konnte von den Polizisten selbst gelöscht werden.

Quelle: Polizei Ticker

Porsche burned

Berlin, 19 of June 2009

A car got burned today early in the morning in Treptow.
Plainclothes policemen discovered the fire on a „Porsche“ and extinguished the flames.

Source: Polizei Ticker

Autos vor Wohnung von Robbin Juhnke (CDU) in Brand

Berlin 18 Juni 2009

Erklärung:

"In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag haben wir in der Straße Alt-Buckow zwei Nobelkarossen vor der Wohnung von Robbin Juhnke (MdA der CDU-Fraktion) in der Hausnummer 6 flambiert.

Robbin Juhnke ist ein rechtsaußen Hardliner der Berliner CDU und tritt als innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus in guter Regelmäßigkeit mit Hetze gegen Linke und MigrantInnen in Erscheinung. Nicht nur vor und nach dem 1. Mai in Berlin forderte er eine zunehmende Repression gegen Linke, sondern auch im Rahmen der Action Weeks verlangte er erst vergangenen Montag ein Konzept gegen die linksautonome Szene und einen Runden Tisch gegen Linksextremismus.

In seinem wahnhaften Kampf gegen Linke hat Juhnke auch keinerlei Berührungsängste mit rechtsradikalen Gruppierungen wie PAX Europa, bei der er auf einer Veranstaltung mit dem Titel Fühlen Sie sich in Berlin noch sicher? auf dem Podium gegen Linksextremismus und Ausländerkriminalität wetterte.

CDU abschalten! Hassprediger Juhnke ausweisen!"

Quelle: Aktionstageticker

Cars arsoned in front of the apartment of Robbin Juhnke (CDU)

Berlin, 18 of June 2009

Claim:

„In the night to Thursday we flambed two luxury cars in front of the apartment of Robbin Juhnke (CDU politician), sited in the street Alt-Buckow, number 6.

Robbin Juhnke is hardliner of Berlin's CDU (note: christian democratic party) and as spokeperson of the CDU regroupment in the city parliament appears there often as one who regurarly agitates against leftists and migrants.
Not only before and after the 1 of May in Berlin he asked for more repression against the left, but also during the Action Weeks, precisely on the past Monday, he asked for a concept against the left-autonomous scene and a round-table against left extremism.

During his fight against the left, he does not have any problem to work with rightwing groups such as PAX Europe, with whom he also swear together during a discussion about left extremism and foreigner criminality which took place under the title Do you still feel secure in Berlin?

Switch off CDU! Expel the hate-preacher Juhnke!“

Source: Aktionstageticker

Hausbesetzung / Brennende Autos und Barris

Berlin 18 Juni 2009

Erklärung zur Hausbesetzung:

"Hausbesetzung in Friedrichshain- Actionweeks Juni 2009

Im Rahmen der Freiraum-Aktionstage in Berlin haben wir vor wenigen Stunden ein Haus in Berlin-Friedrichshain besetzt. Wir wollen in dem leer stehenden Gebäude in der Voigtstraße Ecke Dolzigerstraße bleiben.

Unsere Hausbesetzung reiht sich ein in eine Vielzahl von Aktionen, welche sich für den Erhalt autonomer Haus- und Freiraumprojekte und gegen eine Umstrukturierung der Stadt Berlin richten, die sich nur an kapitalistischer Verwertbarkeit orientiert.
Unser Ziel im Rahmen der Wir bleiben Alle! -Kampagne ausgerufenen Aktionswochen vom 6. bis zum 21.6.2009 ist nicht nur der Erhalt und die Schaffung einer Öffentlichkeit für die bestehenden, von der Gentrification bedrohten
Haus- und Freiraumprojekte Berlins, sondern auch das Erkämpfen von neuen Freiräumen.

Gerade Friedrichshain ist von der Vertreibung einkommensschwacher Haushalte betroffen, immer mehr günstiger Wohnraum wird in Eigentums- und Luxuswohnungen privatisiert und linke Projekte müssen weichen. Exemplarisch dafür steht der Friedrichshainer Nordkiez. Hier werden die letzten Baubrachen und leerstehenden Häuser in sogenannte “hochwertige Eigentumswohnungen” wie Luxus-Lofts und Townhouses umgebaut.

Das bedeutet gleichzeitig, dass der in den letzten Jahren propagierte Anspruch des Rot-Roten Senats, auch in der Innenstadt bezahlbaren Wohnraum zu erhalten, inzwischen keine Rolle mehr spielt. Während der Senat diesen Politikwechsel auch offiziell nicht mehr abstreitet, liefert sich die Grüne Bezirkspolitik Scheingefechte mit dem Senat, um sich ein soziales Image zu erhalten. So zum Beispiel in dem Planfeststellungsverfahren um Mediaspree.

Wir brauchen hier an dieser Stelle keine neuen Luxus- oder Eigentumswohnungen mit “hochwertigen Ausstattungsmerkmalen”, sondern frei gestaltbaren Wohn- und Lebensraum für alle!
Wir nehmen uns diesen Raum!

Do it yourself- but do it together!

Werdet aktiv gegen Vertreibung, Kommerzialisierung, Privatisierung und Stadtumstrukturierung!
Die Häuser denen, die drin wohnen! Frei gestaltbarer Wohn- und Lebensraum für alle!"

Quelle: Aktionstageticker

Presse: Randale von Linken in Friedrichshain

Friedrichshain - Etwa 40 Personen der linken Szene besetzten am Abend ein Haus in der Voigtstraße in Friedrichshain. Rund 300 weiter Personen standen vor dem Haus. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei, Flaschenwürfen und Festnahmen. Nur eine Straße weiter zündeten zwei Jugendliche einen VW an und wurden von der Polizei festgenommen. Kurz nachdem die Hausbesetzung beendet war, brannte erneut ein VW in der Bänschstraße. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: Berlinerzeitung

House squatted/burning cars and barricades

Berlin, 18 of June 2009

Claim on the house squatting:

„House squatting in Friedrichshain – Actionweeks June 2009

During the action days for freespaces in Berlin we squatted since a few hours a house in Berlin – Friedrichshain.
We want to remain in the empty building located in the Voigtstr. corner Dolzigerstr.

Our squatting action is part of a line of actions which are directed towards the keeping of autonomous freespaces and against a restructuring of the city Berlin, oriented exclusively towards the capitalist logic of usability.
Our goal within the action weeks called by the campaign We stay all! From the 6 to the 20 of June is not only the keeping and raise awareness about the already existing freespaces in Berlin, threaten by gentrification, but also to fight for new ones.

Exactly in Friedrichshain is met by the displacement of people with lower incomes, more and more cheap apartments get privatised and transformed into luxury and private ones, left project have to make space.
As best example remains the northern part of Friedrichshain.
Here one transforms the last pieces of land or empty houses into „expensive private apartments“ such like luxury lofts or townhouses.

At the same time, this means that the slogan propagated by the red-red Senate during the last year, calling for keeping payable apartments in the inner city, do not play any role anymore.

While the Senate does not negate such a change of politic even officially, the district-politic of the Greens have sham fights with the Senate, in order to keep for themselves a certain social image.
As example with the process of redefining part of the project of Mediaspree.

We do not need any new luxury or private apartments with „expensive equipements“, but rather living spaces for all with can be selforganised!
We take us such spaces!

Do it yourself - but do it together!

Get active against displacement, commercialization, privatizing and city restructuring!
The houses belong to the ones who live in them!
Free living spaces for everybody!“

Source: Aktionstageticker

Press: riot in Friedrichshain

About 40 people of the left scene squatted a house in the Voigtstr.
About 300 more of them remained in front of the building.
There have been scuffles with the police, bottles have been thrown and people arrested.
Only a street fúrther two youths arsoned a car and have been arrested by the cops.
Shortly after the squatting was finished, another car got arsoned in the Bänschstr.
State securtiy investigates.

Source: Berlinerzeitung

Angriff auf die Iranische Botschaft

Frankfurt am Main 18 Juni 2009

Erklärung die uns erreichte:

"nieder mit dem klerikalfaschistischen system im iran!

wir haben in der nacht vom 17 auf den 18 juni 2009 die iranische botschaft in frankfurt am main mit steinen und einer brennenden mülltonne angegriffen. damit solidarisieren wir uns mit den kämpfenden genossInnen im iran.

es geht uns ausdrücklich nicht um eine unterstützung des "reformkandidaten" mussawi. dieser hat in seiner amtszeit in den achtziger jahren selbst zehntausende linke einknasten und ermorden lassen.

der gottesstaat im iran kann nicht reformiert werden, er muss abgeschafft werden.

auch wenn ein großteil der aktuell demonstrierenden wohl auf eine bürgerliche demokratie hofft oder mussawi unterstützt, beteiligen sich auch kommunistInnen und andere linke an den kämpfen. diesen gilt unsere solidarität.

für die globale soziale revolution"

Attack on the iranian embassy

Frankfurt am Main, 18 of June 2009

A claim which reached us:

„Down with the clerical fascist system in Iran!

On the night from the 17 to the 18 of June we attacked the iranian embassy in Frankfurt am Main with stones and a burning barricade.
By this, we solidarize us with the comrades in struggle in Iran.

For us, it is clearly not about a support for the „candidate for the reforms“ Mussawi.
He, while he was part of the government in the eighties, let thousands of leftists being put in prison or getting murdered.

The god – state in Iran can not be reformed, but has to be abolished.

Even though a large part of the actual demonstrators aims to reach a bourgeois democracy or support Mussawi, also communists and other leftists take part into the struggle.
Our solidarity goes to the them.

For the global social revolution“

Brandanschlag auf Cateringunternehmen - 10 Lieferwagen abgefackelt

Berlin 17 Juni 2009

Folgende Erklärung erreichte uns:

"Verantwortung übernehmen!
Rassismus, Krieg, soziale Ungerechtigkeit angreifen!
Wir bleiben alle-Wo wir wollen!

„Sehr geehrte Passagiere, bitte stellen Sie das Rauchen ein, bringen Sie Ihre Sitze in eine aufrechte Position und legen Sie die Sicherheitsgurte an. Wir heben ab.“

Vermutlich hören die Passagiere des Fluges AB 1130 eine solche Ansage nicht. Denn es war kein normaler Flug, der am Montag, 8.Juni, vom Flughafen Berlin-Schönefeld Richtung Vietnam abhob. Im Flugzeug von Air Berlin saßen 104 Vietnames_innen und 60 sie bewachende Bundespolizisten. Zusammen gekarrt aus Polen und der BRD wurden sie an diesem Tag abgeschoben.

Am 16.06. 09 haben wir Brandsätze unter die Autos der Firma Bärenmenü Tochterfirma von Sodexho in Berlin Lichtenberg gelegt um exemplarisch Firmen zu treffen, die am Rassismus und am Krieg profitieren.

Bärenmenü ist Teil der UnternehmerGruppe Sodexo. Sodexo Alliance ist ein in 76 Ländern tätiges französisches Unternehmen und der zweitgrößte Catering-Service der Welt. Insbesondere durch die Geschäfte im Flüchtlingsbereich und der Knastindustrie ist das Unternehmen schon etliche Male in die Kritik gekommen. Neben Verpflegung an Kitas, Schulen, Firmen und Behörden, versorgt Sodexo die Justiz und die Armee.

In Deutschland profitiert diese Firma vom dezentralem Lagersystem für Flüchtlinge und dem Abschiebeknast- und Abschiebelager-System. In den meisten Bundesländern sind Flüchtlinge gezwungen, in Lager zu leben, oft sehr isoliert. Diese Lager-Unterbringung hat Abschreckung und Isolierung als Zweck. In vielen Bundesländern (z.b in Niedersachsen) bekommen Flüchtlinge kein Bargeld, sondern Gutscheine oder Chipkarten. Das heißt, Lebensmittel und Kleidung können nur in ausgewählten und teuren Läden mit dieser Karte erworben werden.

Sodexo beliefert europaweit. So werden Abschiebeknäste in Spanien, in den Niederlanden, in Italien und in England mit dem unappetitlichen Fraß versorgt.

Weiterhin ist Sodexo im privaten Knastsektor aktiv. Der jährliche Gewinn geht in die Millionenhöhe.

Diese Firma steht neben vielen weiteren, exemplarisch für Handlanger der rassistischen deutschen bzw. europäischen Migrationspolitik. Sie setzen um, was Politiker_innen vorher in Gesetze und Verordnungen gießen und kassieren dafür Kohle. Sie profitieren von einem Rassismus, der tief in der Gesellschaft verankert ist.

Flüchtlinge sollen Europa möglichst nicht erreichen. Ist es ihnen doch gelungen, erwartet sie Ausgrenzung, Isolierung und viele Sondergesetze, wie z.B. die Residenzpflicht. Sie werden in Abschiebelager gesteckt und droht ihnen die Abschiebung, dann in Abschiebeknäste.

Wir haben kein Bock auf eine Welt, wo Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung herrscht. Wir kämpfen für eine Welt ohne Herrschaft ohne Ausbeutung und ohne Grenzen.

No Border, No Nation!!!

Diese Aktion sehen wir als ein Teil der Aktionweeks, denn wir wir bleiben alle-wo wir wollen."

Arson attack aganst a catering company – 10 vans arsoned

Berlin, 17 of June 2009

The following claim reached us:

„Take responsability!
Attack racism, war, social unjustice!
We stay all – where we want!

„Please passengers do not smoke, move your sits towards an upright position and fasten your belt tight: we take off.“

The passengers of the flight AB 1130 probably did not hear such a declaration.
Indeed the flight which took off on Monday the 8 of June from Berlin – Schönefeld towards Vietnam was not a normal one.
Inside the flight from Air Berlin were sitting 104 vietnamese people and 60 police officers who were guarding them.
They were deported on this day after they have been carted from Germany and Poland.

On the 16.06.09 we put some incendiary devices under some cars of the company named Bärenmenü, a sister company of Sodexho, located in Berlin – Lichtenberg, in order to attack in an exemplary way a company which profits from racism and war.

Bärenmenü is part of the company Sodexo. Sodexo Alliance is a french company which is active in 76 different countries and also the second biggest catering company of the world.
They came into critics especially since they make business with refugees and the prison industry.
Beside their catering for kindergartens, schools, companis and autorithies, Sodexo makes catering for the Justice system and the Army.

In Germany, this company makes profit from the decentral camp system for refugees, deportation camps and deportation centers.
In most of the federal regions, refugees are forced to live inside camps, often very isolated.
Such accomodation into camps carries the aim to creat fear and isolate them.
In many federal regions (as example in Lower Saxony) refugees do not get any money but instead coupons or chip-cards.
This means that they can buy food and clothes only in specific and expensive shops which accepts those cards.

Sodexo is active in all Europe. Therefore also deportation centers in Spain, Holland, Italy and England are supplied with unappetizing food.

Sodexo is also active within the private sections of prisons.
The yearly profit here is of many millions.

This company, together with others, is an example of henchman for the racist german and european migration politics.
They put in practice what politicians pour beforehand in laws and prescriptions and earn money with it.
They profit from a racism which is deeply rooted into society.

At the best, refugees should not make it to Europe.
In the case that they manage, exclusion, isolation and many other special laws like for example the forced residence are waiting for them.
They will be put into deportation camps and threaten with deportation, then moved to the deportation centers.

We do not want a world ruled by war, exploitation and oppression. We struggle for a world without power, exploitation and borders.

No Border, No Nation!!!

We see this action as a part of the Actionweeks, indeed we all stay – where we want.“

Brandanschlag auf DHL Fahrzeuge

Berlin 16 Juni 2009

In Berlin haben erneut Unbekannte Fahrzeuge der Posttochter DHL angezündet. Der Brand wurde am frühen Dienstagmorgen in der Gerichtstraße in Berlin-Wedding entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. Erst in der vergangenen Woche waren in Tempelhof sieben DHL-Fahrzeuge angezündet worden. Hinter dem Brandanschlag werden politische Motive vermutet. Deshalb hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Welt

Arson attack on DHL vans

Berlin, 16 of June 2009

Again unknown perspns torched some vans of the DHL, sister company of the German Post.
The arson got discovered in the early hours of Tuesday in the Gerichtstr., Wedding,.
Nobody got injured.
Already during the last week, seven van of DHL got torched in Tempelhof.
The police suspects a political reason behind the arson.

Source: Welt